Sonntag, 21. Januar 2018

[Aktion] Knaur-Challenge


Wichtige Infos und Regeln: (übernommen von Line)
Der Zeitraum: 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
Ein Einstieg in die Challenge ist jederzeit möglich.
Das Ziel der Challenge ist es in diesen zwölf Monaten mindestens 20 Bücher aus dem Knaur Verlag (Droemer, Knaur, Feelings) zu lesen und zu rezensieren.
Es zählen alle Bücher aus dem Knaur Verlag die ihr ab dem 01.01.2018 lest und rezensiert.

Eure gelesenen und rezensierten Bücher tragt ihr bitte immer in das unten stehende Formular ein. Dieses Formular wird immer am Monatsanfang aktualisiert ebenso wie die Liste. Solltet ihr vergessen haben Rezensionslinks einzutragen so könnt ihr das natürlich nach holen, diese Links zählen dann allerdings erst für den Folgemonat.

Am Ende der Challenge wird es zwei Gewinner geben. Zum einem wird der Teilnehmer gewinnen der die meisten Punkte gesammelt hat und zum anderen wird der Teilnehmer gewinnen der die meisten Bücher aus dem Knaur Verlag gelesen und rezensiert hat.

Diese Gewinner werden Anfang Januar 2019 ausgelost und bekanntgegeben.
Was es zu gewinnen gibt bleibt eine Überraschung.

Auch in diesem Jahr habt ihr die Möglichkeit Punkte zu sammeln. Auch hier gilt wieder je dicker das Buch desto höher sind die Punkte. So erhaltet ihr z.b für 100 Seiten, einen Punkt, für 200 Seiten, zwei Punkte usw.
Bitte habt dafür Verständnis das E-Books mit einer Seitenzahl unter 100 Seiten nicht als ganzes Buch gewertet werden können.

Auch in diesem Jahr unterstützt uns der Knaur Verlag wieder.
Ihr könnt gerne Patricia eine Mail schicken: Patricia.Kessler@droemer-knaur.de mit dem Betreff: Knaur - Challenge Rezensionsanfrage und um Rezensionsexemplare bitten, bedenkt aber das ihr immer einen Beleglink an Patricia sendet. Hier reicht der Link zu eurer Rezension auf euren Blog.


Meine Fortschritte (0/20):

Rezension "Im Herzen ein Schneeleopard"

Titel: Im Herzen ein Schneeleopard
Autor: Anika Lorenz
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 250
ISBN:  978-3-646-60281-4
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 1/6

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Emma lebt in einem verschlafenen Dorf. Da sie noch kein Geld für die Uni hat, arbeitet sie in einem kleinen Café. Es passiert nicht viel in ihrem Leben, das recht normal ist, bis plötzlich der gut aussehende Nathan auftaucht. Alle Frauen sind dem schönen Mann sofort verfallen und auch Emma fühlt sich merkwürdig stark zu ihm hingezogen. Als er sie bittet bei der Renovierung seines Hauses zu helfen, ist sie zunächst Feuer und Flamme, bis sie merkt dass Nathan Geheimnisse zu haben scheint, die er ihr um keinen Preis mitteilen will. Als dann auch noch ihr bester Freund angegriffen und schwer verletzt wird ist es endgültig vorbei mit der Ruhe in dem beschaulichen Dorf.

Meine Meinung:
Lange lagen die ersten vier Teile der Gestaltwandlerreihe auf meinem SUB, wie ich jetzt merke viel zu lange, denn dieses Buch gefiel mir einfach total gut.

Schon von der ersten Seite war ich in der Geschichte drin, hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten. Der Schreibstil war wunderbar angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Autorin waren richtig schön authentisch und so entstand nach und nach ein Bild vor meinem Auge, wie Emmas Leben und der Ort in dem sie lebt wohl aussieht.

Die Protagonisten mochte ich alle sehr gerne. Erstens waren sie wirklich gut beschrieben und zweitens waren sie alle liebenswert. Natürlich gibt es auch die üblichen Zicken, die ich nicht so gerne mochte. Aber die Hauptpersonen waren toll. Emma ist eine starke junge Person, die genau weiß, wo sie im Leben hinwill und alles dafür tut. Ihre Großmutter sorgt liebevoll für sie, allerdings bin ich mir sicher, dass diese auch irgendein Geheimnis mit sich herumträgt, welches aber in diesem Teil noch nicht aufgelöst wird.

Nathan umgibt sofort eine gehimnisvolle Ära und es ist klar, dass er nicht alles über sich verrät. Da es sich um eine Gestaltwanderreihe handelt und es mitten in der Geschichte plötzlich mysteriöse Tieranfgriffe gibt, dachte ich mir schnell, dass Nathan irgendwie darin verstrickt sein muss.

Allerdings muss man als Leser echt viel Geduld haben, denn es dauert ziemlich lange bis überhaupt irgendetwas aufgelöst wird. Die ersten zwei Drittel des Buches könnten eine harmlose Teenagergeschichte sein. Man bekommt Zeit Emma und ihr Leben kennenzulernen und bis auf die Tierangriffe scheint es sich um eine harmlose Erzählung zu handeln. Doch dann wird zumindest ein Teil aufgelöst und es wird klarer, wie Emma in die ganze Sache hineinpasst. Schnell wird aber klar, dass dies bei weitem nicht alles ist und das ist auch gut so, hat die Reihe doch 6 Teile.

Fazit:
Der erste Teil der Gestaltwandlerreihe von Anika Lorenz, der mir super gut gefallen hat. Die Spannung wird dadurch erzeugt, dass die Autorin einen relativ lange darauf warten lässt, bis wirklich die Gestaltwandler ins Spiel kommen. Die Protagonisten sind sympathisch , die Atmosphäre spannungsgeladen und der zweite Teil musste sofort begonnen werden.

Rezension "Zwischen Macht und Spiegel"

Titel: Zwischen Macht und Spiegel
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Seitenzahl: 340
ISBN:  978-3-646-60246-3
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 3/3

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler für alle, die Band 1&2 nicht kennen!

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Das Finale rückt unaufhaltsam näher. Alex und ihre Freunde tun alles dafür die böse Königin aufzuhalten. Doch dabei werden sie getrennt und vor Aufgaben gestellt, die schier unlösbar scheinen. Die böse Königin scheint übermächtig und beinahe verlieren sie die Hoffnung, etwas gegen sie ausrichten zu können. Erst eine gute Fee gibt ihnen diese zurück. Doch plötzlich scheint Alex nicht mehr zu wissen, wer Freund und wer Feind ist und gerät in Lebensgefahr. 

Meine Meinung:
Hier haben wir nun den letzten Teil der Märchenherz-Trilogie. Obwohl mich die ersten beiden Bände nicht unbedingt vom Hocker gehauen haben wollte ich wissen, wie die Geschichte um Alex und ihre Freunde zu Ende geht. Wird es ein Happy End geben?

Die Zeit auf Grimms Manor ist vorbei und Alex und ihre Freunde stellen sich dem offenen Kampf gegen die böse Königin. So kommt man als Leser endlich auch mal ein bisschen in der Gegend rum. Toll fand ich es, wie man die gute Fee kennenlernt und somit noch mehr Märchenelemente in die Geschichte einfließen. Zudem erfährt man viel über die Hintergründe und Geschichte der bösen Königin, was ich ebenfalls sehr interessant fand.

Jeder, der den ersten und zweiten Teil gelesen hat, wird wissen, dass der Sammler aus dem ersten Teil Alex Vater ist. Lange habe ich auf eine Erklärung gewartet, wie Alex Mutter an diesen geraten ist und wie es dazu kommen konnte, dass sie von ihm schwanger wurde. Ich hoffte auf eine Erklärung in diesem dritten Teil. Leider blieb diese aus, was mich jetzt doch ziemlich enttäuscht zurück lässt. Ich finde gerade das wäre etwas gewesen, was die Autorin unbedingt hätte aufklären müssen und leider versäumt hat.

Zum Showdown hin wird die Geschichte nochmal richtig spannend, auch wenn ich natürlich schon ahnte wie diese ausgehen wird. Der finale Kampf fesselte mich an das Buch und war sehr spannend zu lesen. Die Autorin bringt die Geschichte so zu einem schönen Ende. Auch was nach dem Kampf passiert rundet die Geschichte gut ab und lässt mich zufrieden zurück.

Alles in allem ist diese Trilogie eine schöne Märchenadaption von Schneewittchen, in der auch Charaktere aus Rapunzel und Rotkäppchen ihren Platz finden. Die Idee mit den Blutlininen finde ich schön und gut umgesetzt. Lediglich die Protagonistin Alex fand ich stellenweise etwas anstrengend und die fehlende Auflösung um das Geheimnis von Alex Vater lassen leider auch einen kleinen Wehmutstropfen zurück. Ansonsten eine solide Geschichte. 

Fazit: 
Dieser dritte Teil ist trotz des spannenden Showdowns wieder etwas schwächer als der zweite Teil. Für mich fehlte eine ganz entscheidende Auflösung, was ich wirklich schade finde. Ansonsten ist das Ende aber schön und lässt keine Fragen offen.

Samstag, 20. Januar 2018

Rezension "Zwischen Blut und Krähen"

Titel: Zwischen Blut und Krähen
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Seitenzahl: 328
ISBN:  978-3-646-60174-9
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 2/3

!Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler für alle, die Band 1 nicht kennen!

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Will hat Alex zur Bruderschaft des Schneewittchens in Sicherheit gebraucht - denkt sie. Doch schnell merkt sie, dass sie dort überhaupt nicht willkommen ist. Das Oberhaupt der Bruderschaft scheint etwas gegen sie zu haben, doch sie hat keine Ahnung was sein Problem ist. Und auch Will verhält sich plötzlich seltsam distanziert. Dabei dachte Alex, dass nach dem Vorfall auf der Lichtung alles klar wäre. Als Prinz Ian auftaucht gibt es wenigstens einen Lichtblick für Alex. Denn dieser ist nicht nur nett und zuvorkommend, nein er sieht auch noch super aus. Allerdings ahnt Alex nicht, was alles auf sie zukommt und dass es letztlich an ihr ist, alle zu retten.

Meine Meinung:
Dies ist der zweite Teil der Märchenherz-Reihe. Der erste Teil konnte mich zwar nicht vollständig überzeugen, war aber schön zu lesen. Und im Prinzip ging es mir mit diesem zweiten Teil ähnlich. Ich bin froh, dass es sich hierbei um ein ebook handelt, denn so konnte ich es mir nach dem Lesen des ersten Bandes sofort runterladen und weiterlesen. Denn ich wollte natürlich wissen wie es mit allen weitergeht.

Die Stimmung auf Grimms Manor bei der Bruderschaft des Schneewittchens ist recht düster und drückend. Alex ist nicht willkommen dort und heult leider wieder am laufenden Band. Natürlich ist ihre Gefühlslage irgendwie zu verstehen, aber als Leser fand ich es dann doch nervig, wenn sie ständig in Tränen ausgebrochen ist.

Lilly spielt in diesem Buch zunächst keine so große Rolle, da sie nicht mit nach Grimms Manor kommen darf. Dies fand ich ziemlich schade, da sie mir echt ans Herz gewachsen ist und ich sie total sympathisch fand. Will hingegen ist auch auf Grimms Manor, zieht sich allerdings deutlich von Alex zurück und verändert sich ziemlich.

Plätschert das Buch zu Beginn nur so vor sich hin, so nimmt es mit der Zeit immer mehr an Spannung zu. Was zunächst so friedlich erscheint, bringt plötzlich alle in Lebensgefahr und fesselte mich förmlich an das Buch. Die Hexen und Wesen die zu diesem Zeitpunkt in die Geschichte eingeführt werden sind toll beschrieben und wirken sehr gut durchdacht. Ich persönlich finde, dass dieser zweite Teil durchaus deutlich spannender, als der erste ist.

Zudem erfährt man in diesem Teil auch noch einiges über die Hintergründe der Bruderschaft und der Blutlinien, was ich sehr spannend und interessant fand. Man begleitet Alex dabei, wie sie selbst immer mehr zu Wissen gelangt und lernt dabei auch als Leser immer mehr dazu.

Die Romantik bleibt in diesem Teil weitesgehend auf der Strecke. Gegen Ende gibt es jedoch ein paar Szenen, die das wieder wettmachen und mich dahin schmelzen lassen haben. Leider bleibt das Ende auch hier sehr offen, allerdings ebenfalls nicht mit fiesem Cliffhanger. Jedoch ist es nicht möglich ohne den dritten Teil zu wissen, wie die Geschichte ausgeht. Man merkt genau, dass die Autorin in diesem Teil auf das Ende hinarbeitet und als Leser wird einem schnell klar, dass man gar nicht drumherum kommt sofort weiterzulesen.

Fazit:
Dieser zweite Teil hat mir ein bisschen besser als der erste Teil gefallen. Vor allem ab der Hälfte wird das Buch ziemlich spannend und auch die Fabelwesen sind gelungen in die Geschichte eingebaut. Teil 3 musste sofort folgen. 

Freitag, 19. Januar 2018

Rezension "Zwischen Schnee und Ebenholz"

Titel: Zwischen Schnee und Ebenholz
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Seitenzahl: 312
ISBN: 978-3-646-60086-5
Einbindungsart: ebook
Preis: 3,99 €
Band 1/3

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Alex ist ein ganz normales Mädchen. Sie hat nicht besonders viele Freunde, sieht - wenn es nach ihr geht - eher durchschnittlich aus, ist bei den Jungs nicht sonderlich beliebt und nicht besonders gut in der Schule. Bis auf ihre Freundin Lilly hat sie nicht viele, mit denen sie reden kann und so ist sie auch niemand der gerne zur Schule geht. Dies ändert sich allerdings schlagartig, als sie einen attraktiven Refrendar bekommt, der William Grimm heißt. Als Alex erfährt, dass er nicht nur ihr Lehrer ist, sondern ihr näher steht, als sie dachte und ihr außerdem offenbart wird, dass die Welt der Märchen existiert, ist nichts mehr so wie es einmal war. Und obwohl Alex die Wahrheit kennt, wird sie unvorsichtig und gerät in Lebensgefahr.

Meine Meinung:
"Zwischen Schnee und Ebenholz" ist der erste Band der dreiteiligen Märchenherz-Reihe. Ich muss zugeben, dass die Reihe es, nachdem ich gerade erst die Luna-Chroniken verschlungen habe, etwas schwer hatte. Zu ähnlich sind sie sich von der Thematik und leider reicht die Märchenherz-Reihe bei weitem nicht an die Luna-Chroniken heran. Nette Unterhaltung ist es aber auf jeden Fall.

Zunächst einmal beginnt alles recht harmlos und etwas schleppend. Die Geschichte nimmt aber schnell an Fahrt auf, als Alex von ihrem Erbe erfährt und mitbekommt, was wirklich hinter den Märchen steckt.
 
Die Protagonisten fand ich alle zwar gut beschrieben, doch sympathisch waren sie mir nicht unbedingt. Zumindest auf den ersten Blick. Wer mir gleich sehr sympathisch war, war Alex beste Freundin, die quirlige Lilly. Alex selbst bleibt etwas blass und ist halt das unscheinbare Mädchen von neben an. Ständig bricht sie hysterisch in Tränen aus oder übergibt sich, was ich etwas nervig fand. Auch der neue Lehrer William Grimm, war mir am Anfang überhaupt nicht sympathisch. Er strahlte eine Arroganz aus, die mir nicht wirklich gefiel. Zudem ist er der absolute Schönling, dem natürlich gleich alle Mädchen verfallen - nun ja.

Die Beziehung von Alex und William verändert sich im Verlauf der Geschichte. Sind sie sich zunächst fremd und gehen kühl miteinander um, so entwickelt sich schnell eine gewisse Nähe und die beiden kommen sich schnell sehr nahe. Für meinen Geschmack ging das etwas zu schnell und war deswegen auch nicht ganz logisch. Erst können sie sich überhaupt nicht leiden und dann ist es quasi die große Liebe? Auf der einen Seite hasst Alex William noch, auf der nächsten ist sie mehr oder weniger unsterblich in ihn verliebt. War mir ein bisschen zu viel des guten und keine wirklich realistische Entwicklung.

Trotz dieser Kritikpunkte habe ich das Buch aber recht gerne gelesen. Die Märchenthematik gefiel mir auch hier, war sie doch so ganz anders verpackt, als bei den Luna-Chroniken. Zudem hat die Autorin einen angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und das Buch zu einer sehr kurzweiligen Lektüre macht.

Gegen Ende wird das Buch zudem richtig spannend. Alex trifft auf den Sammler, der in diesem Band das absolut Böse verkörpert und erfährt Dinge über sich, mit denen weder sie noch der Leser gerechnet hat. Ich war stellenweise tatsächlich sehr überrascht und fand die Ideen der Autorin klasse und spannend.

Das Buch endet zwar offen, jedoch nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Die Szene ist zunächst einmal bereinigt, auch wenn man als Leser natürlich wissen möchte wie es mit Alex und Will weitergeht und was es nun wirklich bedeutet, dass Alex die Nachfahrin von Schneewittchen ist.

Fazit:
Ein kurzweiliges Buch, welches mich zwar nicht vom Hocker gehauen hat, jedoch gut zu lesen war und mir auf jeden Fall Lust auf Band 2 gemacht hat.

Donnerstag, 18. Januar 2018

[Aktion] Blanvalet-Challenge



Da ich dieses Jahr vorhabe meinen SUB extrem abzubauen, können Verlags-Challenges als Motivation nicht schaden. Und so habe ich mich auch für die blanvalet-Challenge angemeldet, die bei the Anna diaries *Klick* stattfindet.

Hier sind die offiziellen Regeln, die ich von ihr übernommen habe:
  • Ihr müsst einen eigenen Blog, Facebook-Blog oder YouTube Kanal haben, auf denen ihr eure Rezensionen postet!
  • Die Challenge läuft vom 1. Februar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und es müssen 20 Bücher gelesen werden.
  • Das Verlagslogo muss gut auf dem Foto oder im Video zu erkennen sein.
  • Es gelten NUR Bücher vom Blanvalet Verlag. Andere RandomHouse Bücher werden nicht gezählt.
  • Bitte benutzt den Nutzernamen, mit dem ihr euch anmeldet, im Formular auf der Challenge Seite
  • Die Anmeldung erfolgt mit einem Kommentar unter diesem Post! Ich würde mich über einen Update Post auf eurem Blog freuen!
  • Bitte schickt eure Links zeitnah, sprich im selben Monat oder bis zum 5. des Folgemonats ab. So kann ich eine bessere Top 4 erstellen! Sollte das mal nicht klappen, bitte kurz irgendwie Bescheid sagen!
  • Falls euch die Bücher ausgehen, könnt ihr über das Bloggerportal neue anfragen.
  • Nach 6 Monaten werde ich alle Leute aus der Liste entfernen, die 0 Bücher gelesen haben! Davon hatten wir letztes Jahr einige und somit verfällt eure Teilnahme dann!
  • Anmeldungen nehme ich bis zum 1.Februar 2018 an
  • Bitte kommt in die offiziellen Challenge Gruppe , damit eure Wunschlisten auch jeden Monat bei Katharina landen.
  • Wunschlisten bitte bis spätestens dem 20. jeden Monats per Mail oder im Dokument in der Gruppe eintragen!
Alles weitere findet ihr bei Anna *KLICK*

Meine Fortschritte: 0/20

Rezension "Wie Sterne so golden"

Titel: Wie Sterne so golden
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 576
ISBN: 978-3-551-58288-1
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 19,99 €
Band 3/4

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler, für alle die die ersten beiden Bände nicht kennen.

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Cinder und ihrer Freunde haben es geschafft. Kai ist in "ihrer Gewalt" und somit haben sie ihr erstes Ziel erreicht. Doch noch fehlt viel um Levana wirklich und endgültig zu besiegen. Und dann ist da ja auch noch die Sache mit der Letumose. Doch nicht nur Cinder und ihre Freunde stehen vor großen Problemen und Aufgaben. Auch das junge Mädchen Cress, welches als Levanas beste Programmiererin arbeitet, möchte endlich frei sein. Sie wird nämlich auf einem einsamen Satelliten festgehalten und hat keinerlei Kontakt zur Außenwelt. Doch Levana bemerkt nicht, dass sie dort jemanden hat, der von Tag zu Tag mehr lernt, um sie besiegen zu können. Als Cinder einen Hilferuf von Cress empfängt zögert sie nicht lange, doch das Ganze endet schnell in einer lebensgefährlichen Situation für alle.

Meine Meinung:
Schwupps, hier kommt auch schon die Rezension für den dritten Teil der Luna-Chroniken. In diesem Band beschäftigt sich die Autorin mit dem Märchen Rapunzel. Rapunzel, die hier Cress heißt und nicht in einem Turm gefangen gehalten wird, sondern in einem einsamen Satelliten.

Auch bei diesem Band finde ich das Cover einfach nur meeeega, auch wenn ich zuerst dachte, da wären Schlangen auf dem Cover, bis ich bemerkte dass es Zöpfe sind :D Ich finde es klasse, was für ausdrucksstarke Cover, bei jedem einzelnen Band gewählt wurden, sodass man sofort auf das jeweilige Märchen schließen kann.

Auch finde ich es klasse, dass die Bücher von Band zu Band immer dicker werden. So hat dieser dritte Band mehr als 200 Seiten mehr, als der erste. Bei so tollen Büchern ist es immer besonders schön, wenn man richtig viel zu lesen hat.

Die Geschichte um Cress beginnt relativ schnell mit einem Paukenschlag und endet damit, dass die Gruppe um Cinder und ihre Freunde getrennt wird. Somit hat man wieder, wie auch in den Büchern zuvor zwei Geschichten denen man parallel folgt. Zum Einen sind da Cress und Thorne und auf der anderen Seite sind da Cinder, Wolf und Iko. Scarlets Verbleib bleibt zunächst ungewiss. Von Anfang an fieberte ich daraufhin, dass die beiden Gruppen wieder zusammen geführt werden. Allerdings musste ich auf dem Weg dorthin noch einige Abenteuer mit den beiden Gruppen bestehen und stieß auf Dinge, die ich so nicht erwartet hatte.

Stellenweise erinnert mich die Autorin so ein bisschen an den Autor von Game of Thrones. Nicht von der Geschichte her, sondern im Bezug darauf, wie gerne sie Charaktere umbringt. Das ist mir auch in den vorherigen Bänden immer wieder aufgefallen. Zwar verschont sie ihre Hauptpersonen, doch vor den Nebencharakteren macht sie nicht unbedingt Halt. Es ist also nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, es gibt durchaus auch Szenen, die einen zum Nachdenken bringen und traurig machen. Auch brutale Szenen gibt es immer wieder, sodass die Buchreihe sicher nichts für schwache Nerven ist. Trotzdem kommt auch die Romantik nicht zu kurz und auch Stellen zum Schmunzeln baut die Autorin ab und an ein.

Fazit:
Für diesen dritten Band kann ich ebenfalls eine klare Leseempfehlung aussprechen. Spannend, packend, romantisch, toll zu lesen und einfach faszinierend. Ich weiß jetzt schon, dass ich die Welt aus den Büchern unglaublich vermissen werde, wenn ich mit dem letzten Band fertig bin.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension "Wie Blut so rot"

Titel: Wie Blut so rot
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-551-58287-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 19,99 €
Band 2/4

Achtung! Diese Rezension könnte Spoiler enthalten für alle, die den ersten Band (Wie Monde so silbern) noch nicht gelesen haben.

(c) Carlsen
Zum Inhalt: 
Cinder konnte aus dem Gefängnis entkommen. Nun schmiedet sie gmeinsam mit Thorne, der mit ihr geflohen ist, Pläne, wie sie am besten unentdeckt entkommen können. Doch nicht nur Cinder und Thorne flüchten vor Levana und ihren Schergen. Auch die junge Scarlet, gerät mehr oder weniger unfreiwillig in Levanas Machenschaften. Ihre Großmutter ist seit einiger Zeit verschollen und Scarlet sucht verzweifelt nach ihr. Plötzlich taucht ein geheimnisvoller Fremder auf, der zwar durchaus etwas unheimliches ausstrahlt, dafür aber auch unverschämt gut aussieht. Er bietet Scarlet an, ihr bei der Suche nach ihrer Großmutter zu helfen. Zu diesem Zeitpunkt weiß Scarlet noch nicht, was sie bei der Suche erwartet und welches große Geheimis ihre Großmutter über so viele Jahre gehütet hat.

Meine Meinung:
Hier haben wir also den zweiten Band der Luna-Chroniken. Und dieser steht dem ersten definitiv in nichts nach. "Wie Blut so rot" verarbeitet - wie schon am Cover unschwer zu erkennen ist das Märchen Rotkäppchen.

Rotkäppchen ist in diesem Fall das junge Mädchen Scarlet, der Wolf ist der geheimnisvolle Fremde, der ihr seine Hilfe anbietet. Beide Figuren fand ich toll, wenn ich auch etwas länger gebraucht habe mit Scarlet warm zu werden, als mit Cinder in Band 1.

Was die Spannung angeht fand ich den zweiten Band allerdings fast noch ein bisschen besser, als den ersten Band. Es passieren einige unvorhersehbare Dinge, welche mich wie magisch an das Buch fesselten. Ich konnte es kaum erwarten weiter zu lesen und wurde unruhig, wenn ich keine Zeit dafür hatte. Und so verschlang ich auch diesen Band fast innerhalb von einem Tag.

Schön finde ich die Idee, in jedem Band ein neues Märchen zu verarbeiten und dadurch eine neue Figur zur Geschichte zu bringen. Ich fragte mich von Beginn an ob es nun zwei Geschichten sind die parallel nebeneinander herlaufen, also die von Cinder und die von Scarlet, oder ob die beiden jungen Frauen sich irgendwann begegnen und die Geschichten so zusammen geführt werden. Unt tatsächlich ist letzteres der Fall. Zwar laufen die beiden Geschichten eine zeitlang nebeneinander her, doch irgendwann werden sie tatsächlich zusammengeführt. Und das löst die Autorin sehr elegant, sodass es absolut Sinn macht und man nicht das Gefühl bekommt, das macht sie nun weil sie es muss.

Für das Verständnis sollte man in jedem Fall den ersten Band zuerst lesen. Sonst kommt man glaube ich bei "Wie Blut so rot" absolut nicht mit. Es fehlt da zu viel Hintergrundwissen und es passiert im ersten Band einfach so viel, dass man das einfach gelesen haben sollte.

Auch dieser Band endet natürlich offen und man muss einfach sofort weiterlesen. Mit "Wie Blut so rot" für Meyer ihr Epos rund um Cinder, Kai und Levana spannend weiter und lässt einen Höhepunkt auf den nächsten folgen. Als Leser kommt man kaum dazu Atem zu holen und auch dieses Mal war ich so dankbar, dass Band 3 direkt neben mir lag und ich gleich weiterlesen konnte.

Fazit:
"Wie Blut so rot" steht dem ersten Band in nichts nach. Von der Spannung setzt die Autorin hier sogar nochmal einen drauf und sorgt so dafür, dass man neben dem Lesen weder dazu kommt den Haushalt zu machen, noch Rezensionen zu schreiben. Absolut grandios!

[Aktion] Impress-Challenge


 Dieses Jahr gibt es wieder eindeutig zu viele Challenges bei denen ich mitmachen möchte und wahrscheinlich übernehme ich mich auch völlig, trotzdem möchte ich gerne auch bei der Impress-Challenge mitmachen, da sie ja auch super zu der Carlsen-Challenge passt.

Veranstaltet wird die Challenge von Lines Bücherwelten von der ich auch die Regeln und alles weitere übernehme:

Wichtige Infos und Regeln:
-- Zeitraum der Challenge ist vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 --
-- Die Gewinner werden Anfang Januar 2019 ausgelost und bekanntgegeben --
-- Für die Challenge zählen ALLE Impress Titel die ihr ab dem 01.01.2018 lest und rezensiert, das Erscheinungsdatum spielt keine Rolle.
Das Ziel:

Unser Ziel ist es in den nächsten 12 Monaten 25 Impress Titel zu lesen und zu rezensieren
Alles weitere gibt es bei Lines Bücherwelten *KLICK*

Meine Fortschritte: 4/25
1) Ann-Kathrin Wolf, Zwischen Schnee und Ebenholz [Rezension]
2) Ann-Kathrin Wolf, Zwischen Blut und Krähen [Rezension]
3) Ann-Kathrin Wolf, Zwischen Macht und Spiegel [Rezension]
4) Anika Lorenz, Im Herzen ein Schneeleopard [Rezension]

Dienstag, 16. Januar 2018

Rezension "Wie Monde so silbern"

Titel: Wie Monde so silbern
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-551-58335-2
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €

(c) Carlsen
Zum Inhalt:
Cinder ist ein Cyborg. Sprich sie ist kein kompletter Mensch, sondern halb Mensch, halb Maschine. Cyborgs sind in ihrer Welt nicht gerne gesehen. Die Leute behandeln sie wie Müll und halten sich eher von ihnen fern. Cinder hat es also schon so nicht leicht, doch ihre böse Stiefmutter macht es nicht besser. Sie muss für sie arbeiten und hat nur wenig Spaß in ihrem Leben. Als eines Tages der Prinz an ihrem Stand auf dem Markt erscheint, ist er ihr auf Anhieb sympathisch. Sie soll seine Androidin reparieren, was für den Prinz von größter Wichtigkeit ist. Cinder ahnt nicht, was für ein Geheimnis diese birgt. Und auch, dass sie viel mehr als nur ein Cyborg ist, ist ihr zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Als die Königin von Luna auf die Erde kommt, geraten alle in größte Gefahr.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch schon gefühlte Ewigkeiten auf meinem SUB. Genauer gesagt, befindet sich die ganze Reihe schon ewig dort. Diese Bücher waren für mich zunächst ein reiner Coverkauf, da ich diese einfach brilliant finde. Bei "Wie Monde so silbern" erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich hier um eine Adaption von Aschenputtel bzw. Cinderella handelt. Spätestens aber wenn man den Namen der Hauptperson liest "Cinder", ist es klar.

Endlich kam ich nun dazu zu dieser Reihe zu greifen. Und schon die ersten Seiten von "Wie Monde so silbern" nahmen mich absolut gefangen. Ich frage mich ernsthaft, wieso ich das Buch so lange habe warten lassen. Ich muss zugeben, dass ich mich schon aufgrund des Klappentextes immer wieder gefragt habe, ob das wirklich etwas für mich ist. Die Vorstellung über Cyborgs zu lesen, war mir irgendwie zu abstrakt. Doch schon nach wenigen Seiten wurde ich eines Besseren belehrt. Ich liebe diese moderne Version von Cinderella einfach.

Cinder wuchs mir sofort ans Herz, genauso wie ihre Androidin Iko und Prinz Kai. Alle Figuren finde ich wunderbar ausgearbeitet. Wie im klassischen Märchen gibt es hier auch gut gegen böse. Die eben genannten stehen auf der Seite des Guten, die Königin von Luna, Levana, steht für das absolut böse. Und so grausam sie ist, so wunderbar durchdacht finde ich sie. Die Autorin hat hier extrem glaubwürdige und unverwechselbare Protagonisten geschaffen.

Ein weiterer Punkt, der absolut für dieses Buch spricht, ist das Setting selbst. Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und vor eurem inneren Auge entsteht ein Film? Ihr könnt euch richtig vorstellen, wie ein Buch verfilmt wird und wie dort alles aussehen wird. Und genauso ist es hier. Der asiatische Staatenbund entstand immer mehr vor meinen Augen, je weiter ich gelesen habe. Ich BETE, dass diese Buchreihe verfilmt wird. Sie eignet sich einfach perfekt dafür.

"Wie Monde so silbern" ist ein perfekter Einstieg in eine Geschichte, in ein Epos, das es wirklich in sich hat. Natürlich gibt es einige Gemeinsamkeiten mit Cinderella - was ja so gewollt und zudem richtig toll gemacht ist - aber es fließen auch viele neue Ideen in die Geschichte ein. Das Buch hat durchaus etwas dystopisches an sich, denn es spielt in unserer Zukunft, nach dem vierten Weltkrieg. Die Medizin hat sich weiter entwickelt, weswegen es auch Cyborgs gibt. Diese sind aber, wie schon im Klappentext beschrieben in der Gesellschaft überhaupt nicht angesehen. Auch Cinder leidet sehr unter ihrer Stiefmutter, die sie als billige Dienerin benutzt. Erst Prinz Kai lässt sie spüren, dass es auch etwas anderes im Leben gibt.

Das Buch beginnt zwar recht leise, wird aber sehr schnell sehr spannend. Die Seiten flogen nur so dahin und ich weiß gar nicht ob ich ein oder zwei Abende dafür gebraucht habe. Auf jeden Fall blieb seit langer Zeit mal wieder der Fernseher aus, da ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.

Das Ende bleibt natürlich offen, denn "Wie Monde so silbern" ist der erste von vier Bänden, der Luna-Chroniken. Deswegen war ich extrem froh, dass ich die Reihe schon komplett hier hatte. Ich hätte es nicht ausgehalten, wenn ich mir den zweiten Band erst noch hätte besorgen müssen.

Fazit:
"Wie Monde so silbern" ist eine tolle moderne Version von Cinderella, die in einer dystopischen Zukunft spielt und die Protagonisten rund um Cinder vor große Herausforderungen stellt. Als Cinder erfährt, welches Geheimnis sie umgibt, ist nichts mehr so, wie es mal war. Leider endet das Buch kurz nach der Offenbarung dieses Geheimnisses und ich rate jedem, der den ersten Teil lesen möchte, sie vorsorglich schon mal den zweiten Teil bereit zu legen, denn diese Spannung hält man einfach nicht aus.