Mittwoch, 16. August 2017

Rezension "Gewürze"

Titel: Gewürze - Auswählen - Kombinieren - Schmecken
Autor: Lior Lev Sercarz
VerlagDVA
Seitenzahl: 303
ISBN: 978-3-421-04066-4
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 29,95 €

(c) RandomHouse
Meine Meinung:
Da wir inzwischen recht viele Koch- und Backbücher, bzw. Bücher für die Küche haben sind wir immer wieder auf der Suche nach einem besonderen Exemplar. Denn mittlerweile hat man einfach ziemlich viel gesehen und viele Bücher gleichen sich dann doch sehr.

Dieses Gewürzebuch jedoch, ist mal wieder ein richtiges Schmuckstück fürs Regal und zum Durchblättern. Für alle, die sich für Gewürze interessieren, ist das das perfekte Geschenk. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Ich mag es, wenn man ein Buch so schlicht gestaltet. hier hat man einfach ein weißes Cover gewählt und darauf einzelne Gewürze platziert. So kommen diese perfekt zur Geltung.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort, einer Einleitung und noch einigen weiteren längeren Texten zum Thema Gewürze, bspw. dem Gewürzkauf, was es für Mischungen gibt, wie man Gewürze am besten aufbewahrt.

Danach folgt der größte Teil des Buches die "Gewürze von A-Z". Hierbei widmet sich jeweils eine Doppelseite einem Gewürz. Aufgebaut sind die Seiten immer gleich. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen und man erfährt ganz viel wissenswertes und weiß nach dem Lesen richtig gut über die verschiedenen Gewürze Bescheid. Die Gewürze werden in ihren verschiedenen Erscheinungsformen dargestellt. Gezeichnet, im Ganzen und gemahlen. Rezepte selbst gibt es keine, jedoch Anleitungen für Gewürzmischungen.

Im Vergleich zu z.B. "Meine Küche der Gewürze" von Alfons Schuhbeck gibt es hier weniger Hinweise wofür man die Gewürze auf gesundheitlicher Ebene benutzen kann, viel mehr ist das Buch fast ausschließlich auf die Küche ausgelegt.

Mich haben wirklich vor allem die tollen Zeichnungen und Fotografien beeindruckt. Teilweise gibt es ganze Seiten mit wirklich tollen Fotos. Auch meinem Mann gefällt das Buch wirklich gut und eigentlich ist er derjenige von uns beiden der sich super in der Küche auskennt. Da er von dem Buch überzeugt ist und es als super Ergänzung zu unseren anderen Gewürzbüchern sieht, kann es einfach nur gut bewertet werden. Ein wirklich schönes Schmuckstück für unser Kochbuchregal.

Rezension "Stories on a plate"

Titel: Stories on a plate
Autor: Florentina Klampferer
Seitenzahl: 160
ISBN: 978-3-85431-737-1
Einbindungsart: Flexocover
Preis: 19,90 €

(c) Pichler Verlag
Meine Meinung:
Heute habe ich mal wieder ein Kochbuch für euch, welches mir sehr gut gefallen hat. "Stories on a plate" ist keinesfalls ein stinknormales Kochbuch, nein hier gibt es einen ganz besonderen Schatz für jedes Küchenregal. Der Untertitel "Besondere Momente gemeinsam genießen" passt perfekt zu diesen wunderschön gestalteteten Kochbuch.

Wenn man eines darüber sagen kann, dann dass auf jeden Fall nicht an Bildern gespart wurde. Diese herrlich in Szene gesetzten Aufnahmen sind ein Genuss für die Augen. Ich persönlich kann nämlich gar nichts mit Koch- oder Backbüchern anfangen, die keinerlei bzw. kaum Bilder bieten. Denn das gibt es sogar auch heute noch. Hier ist es so, dass es immer abwechselnd Text und Bild gibt, sodass man sich wirklich nicht beklagen kann, dass man zu wenig zu schauen hätte.

Nun komme ich zu der Aufmachung des Buches bzw. der einzelnen Rezepte. Zunächst einmal gibt die Autorin einen ganz kurzen Überblick über verschiedene Abkürzungen, die sich in ihren Rezepten wiederfinden. Und dann geht es auch schon direkt los mit dem Inhaltsverzeichnis des Buches. Ob "Frühstück im Bett", "Kindergeburtstag" oder auch "Weihnachten: Ein Fest mit Familie und Freunden". Hier findet wirklich jeder etwas. Im Vorwort, welches gleich danach zu finden ist, erklärt die Autorin zudem, wie es zu "Stories on a plate" gekommen ist.

Danach findet man die Rezepte, aufgeteilt nach den jeweiligen Themengebieten, von denen ich oben schon einige Beispiele genannt habe. Jedes Kapitel beginnt mit einer Übersicht der dazu gehörigen Rezepte. Die Rezepte selbst sind übersichtlich gestaltet. Wie meistens bei Kochbüchern findet man die benötigten Zutaten auf der linken Seite und das Rezept selbst auf der rechten. Bei den Zutaten stehen teilweise noch kleine Hinweise dabei, in welcher Form man sie benötigt, was ich wirklich sehr gut finde. Auch die Zubereitungszeit sieht man auf den ersten Blick, was für mich eines der wichtigsten Dinge bei jedem Rezept ist. Oft gibt es am Ende des Rezeptes noch einen wertvollen Tipp für das Rezept.

Danach folgen immer wieder schöne Bilder der Gerichte. Diese sind hierbei nicht einfach nur abfotografiert, sondern wunderbar in einer schönen Umgebung in Szene gesetzt.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Kochbuch. Sowohl optisch, als auch inhaltlich ein absoluter Hingucker und eine Bereicherung für jedes Kochbuchregal. 

Dienstag, 15. August 2017

Rezension "Wir sind schwanger"

Titel: Wir sind schwanger
Autor: Marina Fogle/Dr. Chiara Hunt
VerlagMosaik
Seitenzahl: 256
ISBN: 978-3-442-39314-5
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 20,00 €

(c) Mosaik
Meine Meinung:
Ich habe zwar schon ein Kind, trotzdem hatte ich in meiner zweiten Schwangerschaft Lust, ein Buch zu eben jenem Thema zu lesen. Und so stieß ich auf "Wir sind schwanger", welches mir optisch sofort sehr gut gefiel. Im Untertitel heißt es "Ihr Begleiter durch Schwangerschaft, Geburt und das erste Jahr danach". Somit hat man also nicht nur in der Schwangerschaft etwas von diesem Buch, sondern auch eine ganze Weile danach noch.

Das Buch beginnt natürlich ganz klassisch mit der Schwangerschaft. Zunächst ein kurzer Überblick, wie lange diese dauert und wie groß das Baby zum jeweiligen Zeitpunkt ist. Danach bekommt jeder Monat sein eigenes Kapitel. Es wird jeweils die Entwicklung beschrieben. Zusätzlich gibt es aber noch viele andere wertvolle Tipps und Hinweise. Wie man sich fühlt, was man gegen Beschwerden machen kann, welche Beschwerdenn normal sind, was man essen kann usw. Das einzige was mich etwas irritiert hat, ist das dass dieses Buch immer von 9 Monaten spricht, dabei weiß jeder, der schon mal schwanger war, dass eine Schwangerschaft 10 Monate geht und die Woche 37-40 im 10. Monat sind.

Das Buch ist schön illustriert, immer wieder gibt es nette Bilder von Schwangeren und ihren Bäuchen, von Kindern, von den Papas usw. Hier wurde sich wirklich Mühe gegeben und viel Wert auf die Gestaltung gelegt. Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel gefällt mir gut. Es ist alles wunderbar übersichtlich gestaltet und so eignet sich das Buch bestens um mal etwas nachzuschlagen, was einen gerade interessiert. Ich selbst habe das Buch zwar einfach an einem Stück gelesen aber die Kapitel sind so gestaltet, dass man ganz einfach auch nur das lesen kann, was einen gerade interessiert.

Auch auf das Kapitel "Geburt" wird hier viel Wert gelegt. Es wird keine Möglichkeit ausgelassen und so wird die Leserin auf alle Eventualtiäten vorbereitet und weiß somit zumindest so ungefähr, was bei einer Einleitung oder auch einem Kaiserschnitt auf sie zukommt.

Manche Abschnitte fand ich zwar etwas merkwürdig und entsprachen nicht ganz meiner Vorstellung, aber ansonsten fand ich das Buch wirklich sehr schön und hilfreich. Ich denke gerade für Frauen bzw. Paare (es gibt auch ein extra Kapitel für werdende Papas), die ihr erstes Kind bekommen, ist dieses Buch wirklich toll. Es erklärt auf schöne Weise alles, was man zum Thema Schwangerschaft und Geburt wissen muss und ist so ein toller Begleiter für eine aufregende Zeit.

Fazit:
Ein optisch wirklich schön gestaltetes Buch, welches alles abdeckt, was man über Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach wissen muss. Gerade für Paare, die das erste Mal Eltern werden, empfehlenswert.

Rezension "Das Schmuse-Trost-Buch"

Titel: Das Schmuse-Trost-Buch
Autor: Antje Drössel
Verlag: Kösel
Seitenzahl: 168
ISBN: 978-3-466-34606-6
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 14,99 €

(c) Kösel-Verlag
Meine Meinung:
Vom Titel her klang dieses Buch echt super und auch auf den ersten Blick fand ich es optisch echt schön. Es ist wunderbar liebevoll gestaltet. Alle Kapitel sind mit schönen Fotoaufnahmen von Babys und Illustrationen, die mir allerdings nicht so gefallen haben, untermalt.

Das Buch basiert auf dem so genannten Wellkin-Konzept, welches ich vorher so nicht kannte. Dies ist die Abkürzung für Wellness für Windelkinder. Und somit verrät ja dieses Konzept auch schon viel darüber, worum es in dem Buch geht.

Wie eben schon erwähnt sind die Illustrationen nicht so mein Fall. Die Bilder sind mir etwas zu abstrakt gezeichnet. Zudem hätte ich sie gar nicht gebraucht, da ich finde, dass die Fotos völlig ausreichen. Hier werden Baby und Mama liebevoll in Szene gesetzt. Zudem werden die Fotos dafür benutzt verschiedene Übungen zu zeigen, die man mit seinem Baby machen kann. So hat man nicht nur die schriftliche Erklärung, sondern auch eine bildliche dazu, was ich auch echt gut finde.

Manche Kapitel finde ich wirklich klasse, anderes ist mir etwas zu abgehoben. Ich finde es schön, dass verschiedene Massage-Techniken z.B. gegen Koliken aufgezeigt werden. Zudem wird viel Wert auf Rituale gelegt, die die Bindung fördern. Allerdings trifftet mir manches etwas zu sehr in die esoterische Richtung ab, was nicht so ganz mein Fall ist.

Ansonsten ist dieses Buch wirklich schön und sehr liebevoll gestaltet. Man merkt auf jeden Fall, wie viel Mühe und Liebe die Autorin in dieses Buch gesteckt hat. Die teilweise wertvollen Tipps für den Alltag mit Baby, aber auch nur für die Mama selbst, sind toll und sicher werde ich bei meinem zweiten Kind, dass bald geboren wird, einiges davon ausprobieren.

Fazit:
Ein schönes Buch, welches mir an manchen Stellen etwas zu esoterisch war, ansonsten aber schöne Tipps für die verschiedensten Massagen und Problembewältigungen enthält. Untermalt wird das ganze von wunderbaren Fotografien, die Mama und Baby toll in Szene setzen.

Sonntag, 13. August 2017

Rezension "Sie muss sterben"

Titel: Sie muss sterben
Autor: Susan Crawford
Verlag: Diana Verlag
Seitenzahl: 399
ISBN: 978-3-453-29169-0
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €

(c) Diana Verlag
Zum Inhalt: (übernommen von randomhouse.de)
Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

Meine Meinung:
Ab und an lese ich ja echt mal gerne einen guten Thriller. Zwar nicht mehr so häufig wie früher, da ich meistens zu Jugendbüchern greife, doch es kommt immer noch vor.

Hier überzeugte mich der Klappentext sofort, dass dieses Buch etwas für mich sein könnte. Dieser klang spannend, verriet aber nicht zu viel, als dass ich gleich die Lust verlor zu lesen. Auch das Cover ist recht wenig aussagekräftig, sodass man daraus nicht wirklich viel erkennen kann.

Im Gegensatz zu meinem letzten rezensierten Buch, gefiel mir hier der Schreibstil wieder richtig gut. Dieser sorgte dafür, dass ich sofort in der Geschichte drin war und kaum innehalten konnte, weil ich den Fragen aus dem Klappentext so unbedingt auf den Grund gehen wollte. Da sieht man mal wieder wie viel der Schreibstil eines Autors ausmachen kann. Das überrascht mich immer wieder.

Und auch die Protagonistin Dana gefiel mir hier weitaus besser, wie in dem zuletzt rezensierten Buch. Hier merkte ich ebenfalls sofort wieder, was es ausmacht, ob einem ein Protagonist sympathisch ist oder nicht. Ob er einem ans Herz wächst oder nicht. Ich fiebere ganz anders mit Geschichten mit, wenn ich, wie hier wieder der Fall, diesen Bezug zum Protagonisten habe. Dana ist zwar nicht so leicht zu durchschauen und natürlich fragt man sich als Leser auch, ob sie etwas mit dem Tod ihrer Nachbarin zu tun hat. Doch ich bekam trotzdem schnell einen Draht zu ihr.

Die Geschichte ist sehr spannend und als Leser weiß man oft nicht woran man ist. So viele offene Fragen, die es zu klären gibt, so viel was beantwortet werden muss. Lang bleibt man als Leser im Dunkeln. Die Autorin verrät gerade so viel, dass man unbedingt an der Geschichte dran bleiben will, aber nie zu viel. Das macht sie wirklich toll und schafft damit einen spannenden Thriller, den ich gerne gelesen habe.

Fazit:
Ein spanennder Thriller, mit einer gut ausgearbeiteten Protagonistin, der mich von der ersten Seite an fesseln und somit gut unterhalten konnte.

Samstag, 12. August 2017

Rezension "Irgendwo im Glück"

Titel: Irgendwo im Glück
Autor: Anna McPartlin
Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 459
ISBN: 978-3-499-27223-3
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 12,99 €

(c) Rowohlt
Zum Inhalt:
Maisie musste schon viel in ihrem Leben durchstehen. Erst heiratet sie völlig überstürzt, was in einer unglücklichen Ehe endet, der allerdings zwei Kinder entspringen, die sie sehr liebt. Ihre demente Mutter muss daheim gepflegt werden, was ihr ebenfalls alles abverlangt. Doch als ihr Sohn eines Tages spurlos verschwindet, ist es endgültig um Maisie geschehen. Maisie ist völlig verzweifelt und versucht die Wahrheit über Jeremy herauszufinden. Doch damit steht sie zunächst alleine da.

Meine Meinung:
Die Autorin Anna McPartlin schreibt ja schon seit einigen Jahren recht erfolgreiche Bücher. Bisher bin ich jedoch nicht dazu gekommen, eines dieser Bücher zu lesen. Umso gespannter war ich nun, als ich "Irgendwo im Glück" in den Händen hielt.

Sowohl der Titel, als auch das Cover versprechen ja eine schöne bzw. unterhaltsame Sommerlektüre. Doch gleich auf den ersten Seiten merkte ich, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin so gar nicht zurecht komme. Und so fiel es mir wirklichl schwer, überhaupt in die Geschichte hinein zu kommen und dem Buch eine Chance zu geben. Die Seiten flogen leider so gar nicht dahin, viel mehr ging es im Schneckentempo vorwärts. Und so hatte ich keine große Motivation das Buch weiterzulesen, weswegen ich auch immer wieder etwas dazwischen schob.

Auch die Hauptperson Maisie Bean machte es mir nicht gerade leicht. Ich fand einfach irgendwie keinen Zugang, keinen Draht zu ihr. Fand sie nicht wirklich sympathisch. Bei mir macht das immer recht viel aus in Büchern, wie ich mit der Hauptperson klar komme. Finde ich sie gut, oder zumindest interessant, so fliegen die Seiten nur so dahin. Dann möchte ich unbedingt wissen, was diese Person erlebt. Doch ist es so wie hier, dann trägt die Protagonistin eher dazu bei, dass es mir noch schwerer fällt an der Geschichte dran zu bleiben.

So richtig spannend war das Buch zudem auch nicht. Natürlich ist da die Frage was mit Maisies Sohn geschah und natürlich weckt der Klappentext ein gewisses Interesse daran, herauszufinden, was passiert ist. Maisie auf ihrer Such nach Antworten zu begleiten. Doch selbst das konnte mich nicht wirklich an das Buch fesseln.

Letztendlich muss ich sagen, dass ich das Buch schlicht und einfach ok fand. Nicht mehr und nicht weniger. Es war nicht wahnsinnig schlecht, hat mich aber auch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Und so wird es wohl eine Geschichte sein, die mir nicht lange in Erinnerung bleiben, die wohl leider schnell vergessen sein wird.

Fazit:
Ein durch und durch mittelmäßiges Buch. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig gut. Nichts, an das ich mich lange erinnern werde.

Rezension "Der Sommer, der uns trennte"

Titel: Der Sommer, der uns trennte
Autor: Cat Jordan
Seitenzahl: 304
ISBN: 978-3-95967-037-1
Einbindungsart: Broschiert
Preis: 14,99 €
Hier bestellen *KLICK*


(c) Harper Collins
Zum Inhalt:
Middie und Nate sind ein Herz und eine Seele. Sie planen ihre gemeinsame Zukunft, College, Ehe, Kinder. Als Nate beschließt für ein Jahr wegzugehen fällt das Middie extrem schwer, doch sie klammert sich an den Gedanken, dass ein Jahr doch eigentlich gar nicht so lange ist und sie sich bald wiedersehen werden. Sie ahnt gar nicht, wie sehr sie sich mit dieser Annahme täuscht. Denn Nate wird plötzlich vermisst und Middie fühlt sich von allen alleine gelassen. Nur Lee, Nates bester Freund steht ihr bei und die beiden kommen sich nach und nach näher.

Meine Meinung:
Zunächst einmal zum Cover. Das finde ich wirklich schön. Die Farben sind gedeckt, doch das passt irgendwie zur Geschichte. Und auch das Paar vorne drauf passt perfekt ins Gesamtbild. Ein schönes Cover, welches Lust macht, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Als ich begann zu lesen, gefiel mir sofort der Schreibstil der Autorin. Auch dieser passt perfekt in den Sommer, zu einer sommerlichen Geschichte. Auch wenn der Hintergrund der Geschichte natürlich alles andere als harmonisch ist. Doch der Beginn ist zunächst einmal einfach nur schön. Als Leser lernt man Middie und Nate kennen und versteht schnell, wie sehr die beiden sich lieben und dass sie einfach füreinander geschaffen sind. Umso schlimmer ist die Vorstellung, dass Nate tatsächlich im Verlauf der Geschichte plötzlich verschwindet.

Harper Collins hat mit seiner Young Adult Reihe eine tolle Reihe aus dem Boden gestampft. Dies beweist dieser Titel einmal mehr. War ich schon einige Male enttäuscht von Büchern von Harper Collins (vor allem von denen von Mira Taschenbuch), so sind die aus der Reihe Young Adult jedes Mal ein echter Volltreffer.

Die Charaktere gefallen mir hier sehr gut. Wie oben schon beschrieben sind Middie und Nate ein tolles Paar. Natürlich ist der Beginn dadurch auch ein wenig kitschig, doch ich finde die Portion an Kitsch hält sich in Grenzen und trifft genau das richtige Maß. Auch einzeln für sich genommen, sind beides tolle Charaktere, denen man gerne dabei zusieht, wie sie wachsen und sich verändern, wie sie miteinander umgehen und wie sie einzeln handeln.

Natürlich wird die Geschichte dann auch ein wenig spannend. Man fragt sich als Leser, ebenso wie Middie, was wohl mit Nate geschehen ist. Warum verschwindet er plötzlich spurlos. Und dann kommt Lee ins Spiel und diese dritte Komponente macht die Sache erst so richtig interessant. Es ist spannend zu beobachten, wie Middie und Lee in ihrer Sorge um Nate zusammenwachsen und sich immer näher kommen. Diese Geschichte bietet dadurch Wendungen und Ereignisse, mit denen man zu Beginn so nicht rechnet.

Fazit:
Ein tolles Buch, spannendes Buch. Genau das richtige für den Sommer - auch für verregnete Sommertage. Das Cover finde ich persönlich klasse und die Charaktere, deren Entwicklungen und die komplette Story ist wirklich toll.

Samstag, 5. August 2017

Rezension "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs"

Titel: Drachenreiter - Die Feder eines Greifs
Autor: Cornelia Funke
Verlag: Dressler 
Seitenzahl: 414
ISBN: 978-3-7915-0011-9
Einbindungsart: Hardcover
Preis: 18,99 €

Achtung: Da es sich bei diesem Buch um einen zweiten Teil handelt, kann die Rezension Spoiler enthalten.

(c) Dressler
Zum Inhalt:
Die Helden aus "Drachenreiter" sind zurück. Ben und Barnabas werden dieses Mal vor eine besonders schwierige Mission gestellt. Sie müssen die letzten drei Pegasusfohlen retten und dafür sorgen, dass die geflügelten Pferde nicht aussterben. Sie machen sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Greif, denn sie brauchen seine Feder. Doch ob er ihnen helfen wird?

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich den ersten Teil selbst gar nicht gelesen haben. Jedoch habe ich schon einige andere von Cornelia Funke gelesen und kann auf jedne Fall sagen, dass sie toll schreiben kann.

Zudem gefällt mir bei "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs" das Cover wirklich sehr gut. Geeignet ist das Buch für Kinder ab 10-12. Auch im Hinblick auf die Altersangabe finde ich das Cover wirklich gut geeignet. Auch innen gibt es recht viele Bilder zu sehen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Bild und auch sonst sind viele Seiten wirklich schön verziert.

Aus meiner Zeit als Buchhändlerin weiß ich noch sehr genau, wie beliebt schon der erste Teil aus der Drachenreiter-Reihe war. Und so finde ich es klasse, dass sich Frau Funke nun dazu entschieden hat, einen zweiten Teil nachzulegen.

Wie man es von ihr gewohnt ist, überzeugt sie auch hier mit ihrem leichten und super zu lesenden Schreibstil. Frau Funke beherrscht es perfekt damit genau die Zielgruppe zu treffen. Sie passt ihren Schreibstil immer dem jeweiligen Alter an. Auch hier merkt man, dass sie 10-jährige vor Augen hatte, als sie das Buch geschrieben hat.

Beschweren kann man sich auch nicht über mangelnde Spannung. Natürlich merkt man als Erwachsener, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt, doch auch dafür ist der Grad der Spannung perfekt. Kinder, die gerne in eine fantastische Welt abtauchen, sind hier genau richtig. Und das im Übrigen, egal ob es Jungen oder Mädchen sind. Ich freue mich schon, wenn meine Kinder groß genug sind um von den Geschichten von Cornelia funke verzaubert zu werden.

Fazit:
Ein gelungener zweiter Teil aus der Drachenreiter-Saga. Cornelia Funke kann einfach schreiben, egal ob für Jugendliche oder hier für Kinder. Sehr empfehlenswert für alle Kinder ab 10.

Montag, 24. Juli 2017

Rezension "Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt"

Titel:Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
Autor: Emily Bold
Verlag: Montlake
Seitenzahl: 298
ISBN: 978-1-503-94046-8
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 9,99 €

(c) Montlake
Zum Inhalt:
Amy Bishop hat die marode Pralinenfabrik ihres Großvaters geerbt. Sie tut alles dafür um diese zu erhalten, leider ist das schwieriger als gedacht. Denn ihre kleine Fabrik steht kurz vor der Übernahme durch ein großes Unternehmen. Dafür soll der unsymapthische Wirtschaftsberater Ryan sorgen. Amy versucht mit allen Mitteln dagegen zu halten, doch sie merkt auch, dass Ryan sie auf eine Art berührt, wie er es eigentlich nicht sollte. Sie wehrt sich mit aller Kraft und plötzlich steht sie vor der Entscheidung Liebe oder Firma.

Meine Meinung:
Ein Buch dessen Titel mir sehr gut gefällt. Das Cover hingegen finde ich recht belanglos. Im Laden hätte ich wohl kaum zu diesem Buch gegriffen.

Der Klappentext verspricht eine schöne Geschichte, deren Ausgang man schon etwas erahnen kann. Eigentlich mag ich solche vorhersehbaren Bücher ja so gar nicht, aber ich finde manchmal braucht man genauso eine Wohlfühlgeschichte um vom stressigen Alltag abschalten zu können.

Und genau das bietet dieses Buch. Nicht mehr und nicht weniger. Die Vorhersehbarkeit ist nicht nur durch den Klappentext gegeben sondern auch grundsätzlich ein Teil der Geschichte. Bei vielen Szenen war mir einfach klar, wie diese wohl ausgehen werden. Dadurch verliert die Geschichte natürlich in gewisser Form auch an Reiz, wenn man oft schon ahnt, wie eine bestimmte Szene weitergehen wird.

Die Protagonisten waren mir so halbwegs sympathisch. Amy ist recht naiv, dabei aber sehr liebenswert und kampfeslustig. Tut sie doch alles dafür, die Firma ihres Großvaters zu erhalten. Ryan hingegen ist, vor allem zu Beginn, zunächst einmal der Kotzbrocken vor dem Herrn. Er hat wirklich nichts liebenswertes an sich und man möchte im Stellenweise am liebsten an die Gurgel gehen. Doch dies ändert sich im Verlauf der Geschichte, denn natürlich steckt hinter dieser harten Schale auch ein sehr weicher Kern.

Und so ist es als Leser schön zu beobachten, wie sich Amy und Ryan annähern und sich dabei der Charakter der beiden Protagonisten formt. Sie verändern sich und wachsen mit der Geschichte und so etwas finde ich immer gut. Protagonisten die blass und auf der Stelle stehen bleiben, kann ich überhaupt nicht leiden.

Dieses Buch ist definitiv keine hohe Lektüre, von der man sich viel versprechen sollte. Wenn man aber nette Ablenkung für einen Tag im Liegestuhl sucht und dabei vielleicht sogar noch ein Stück Schokolade parat hat, so ist dieses Buch genau das richtige.

Fazit:
Eine nette Geschichte, zweier Protagonisten, die im Verlauf der Geschichte mit- und aneinander wachsen, deren Handlung aber recht vorhersehbar ist.

Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension "Meloneneis-Sommer"

Titel: Meloneneis-Sommer
Autor: Lucinde Hutzenlaub
Verlag: cbj
Seitenzahl: 223
ISBN: 978-3-570-22589-9
Einbindungsart: Taschenbuch
Preis: 7,99 €

(c) RandomHouse
Zum Inhalt:
Suki muss mit ihren Eltern in den Urlaub fahren und das auch noch drei Wochen lang. Dazu hat sie überhaupt keine Lust. Obwohl es Sardinien ist, würde sie ihre Zeit viel lieber mit ihren Freundinnen verbringen. Zu allem Übel muss sie auch noch ihre Schwester und deren beste Freundin ertragen. Als sie Paolo kennenlernt ist dieser zunächst ziemlich abweisend, doch das ändert sich schnell und plötzlich ist der Urlaub für Suki gar nicht mehr so schlimm, wie zu Beginn.

Meine Meinung:
Dieses Buch klang nach einer netten Sommerlektüre. Der Titel, das Cover, die Handlung, alles klang nach einer perfekten Lektüre für den Sommer. Auch der geringe Umfang des Buches ließ auf kurzweilige Unterhaltung schließen.

Geeignet ist das Buch für Kinder ab 11 Jahren und damit ist die Zielgruppe glaube ich ganz gut getroffen. Mir gefiel der Schreibstil der Autorin zwar ganz gut, doch die Handlung konnte mich nicht so richtig packen. Ich finde, dass es sich hierbei eher um ein Kinderbuch, als um ein Jugendbuch handelt, was man auch an einigen Stellen deutlich merkt. So ist die Geschichte doch sehr leicht geschrieben, es passiert wenig, sie hat wenig Tiefgang.

Suki bringt die Probleme mit, die für dieses Alter typisch sind, sie ist das ein oder andere Mal zickig und handelt eben typisch für dieses Alter, was ich auch genau richtig finde. Hutzenlaub hat hier eine authentische Persönlichkeit geschaffen, mit der sich Kinder in diesem Alter sicher gut identifizieren können.

Was mich etwas gestört hat ist der gewollt lustige Schreibstil. Ansich ist der Schreibstil der Autorin gar nicht schlecht, doch an manchen Stellen hatte ich das Gefühl sie möchte unbedingt etwas schlagfertiges, etwas lustiges einbauen, sodass ich nur die Augen rollen konnte. Ich denke aber auch, dass Kindern das vermutlich nicht auffallen wird.

Die sommerliche Geschichte ist tatsächlich gut geeignet als Strandlektüre, auch wenn sie mich nicht komplett überzeugen konnte. Ich lese ja eigentlich total gerne Jugendbücher, doch wie oben schon erwähnt, ist dieses Buch einfach sehr deutlich eher für jüngere geeignet und konnte mich somit nicht ganz überzeugen. Als nette Lektüre für Zwischendurch, vor schöner Kulisse allerdings sehr gut geeignet.

Fazit:
Ein nettes Buch für Kinder ab 11, das perfekt für den Sommerurlaub ist, mir aber etwas zu belanglos war. Für die angegebene Zielgruppe jedoch perfekt.